
Das sinnbildliche Wappen von Crest wurde1995 modernisiert und vereinfacht um die Vervielf‰ltigung zu erleichtern, ist aber auf das historische Wappen von Crest zur¸ckzuf¸hren.Im Januar erw‰hnt Jean-Louis Brun,in einem Artikel im ´DauphinÈ LibÈrÈ ª unter dem Titel ´ líHistoire des Armoiries ª die Geschichte des Wappens.Im Mittelalter trugen die Ritter als Erkennungszeichen,deren Normen durch die Kunst und Wissenschaft der Wappenkunde fixiert waren. Auf einem Schutzschild war das Wappen das einzige Mittel um nicht anonym zu sein,unter der schweren ,von Kopf bis zu Fufl gehenden R¸stung.Um bei Schlachten und Turnieren erkannt zu werden,waren zuerst Wahrzeichen auf dem Schild angebracht, sp‰ter gestickt auf das Kampfhemd(tabard oder surcot genannt) weiter Stoffanzug ,Ursprung des Waffenhemdes.Aus diesem Grund blieb den englischen Wappenkennzeichen der Name ´ coat of armes ªDer regionalen Geschichte nach verursachte die grofle Anzahl der Ritter viele Verwechslungen.Das Problem wurde gelˆst dank der Herolde, Abgesandte der Kˆnige und Organisatore wunderschˆner Turniere,wo der Adel seine Kriegskunst zeigen konnte ;Sie waren verantwortlich f¸r die Gestaltung der zur Identifizierung der Teilnehmer nˆtigen Wappen und wurden somit die Gr¸nder der Kunst und der Wissenschaft,die ihren Namen tr‰gt ªHÈraldique ªIn England hat das von Richard dem zweiten 1484 ´ College of Arms ª nichts von seinem fr¸heren Glanz verloren.Es bestimmt wer das Recht hat dieses oder jenes Wappen zu tragen.Das Blasen der Trompete hiefl auf altgermanisch ªblazon ª es k¸ndete den Einzug der zum Turnier bereiteten Ritter an.Daher das Wort ´ blazonner ªd.h.ein Wappenmotiv beschreiben.Im Mittelalter ist das Wappen die Sprache der Wappenkunde(so Metzig und M.Pastoureau in Artisanat et Loisirs)Wappen der Stadt Crest.Im 10.Jhr kamen die Arnaudís,eine reiche und sehr m‰chtige Familie in die Region.In der N‰he des rˆmischen Turms bauten sie ein Zitadellen- Schloss und Befestigungsmauern um eine kleine Siedlung namens Crista Arnaldorum(CrÍte des Arnauds)und sp‰ter Crest Arnaud.Das Wappen der Stadt Crest ist :Schildeshaupt mit 3 roten Hahnek‰mmen,blau mit Turm,Schildesfufl in gr¸n mit C (Crista díOr)Das einzige in Crest vorhandene Exemplar tr‰gt das Datum 1530.Es befand sich fr¸her in der Ecke der alten Schule,Schulstrafle.Wappen der Poitiersís.Im Jahr 1165 erbten die Poitiresís ein Teil der Besitze der Arnaudís nach Eheschlieflung,Teilung,Austausch und Geldverleih.Von Wilhelm dem ersten bis zu Ludwig dem zweiten,erster und letzter der Grafen von Poitiers,Lehnsherren des Valentinois und Diois,gab es 250 Jahre K‰mpfe gegen die Bischˆfe von Valence und Die ,um den Besitz der L‰nder,Schlˆsser und St‰dte,die sie seit 1226 inMiteigentum besaflen.Als Sieger dieses Krieges,Bischofskrieg genannt,bekamen die Poitiersís zwei Schlˆsser.Die Grafen von Poitiers machten Crest zur befestigten Zitadelle.Deren Verteidigungsanlagen waren W‰lle,aber auch Tore,die im Laufe der Zeit abgerissen wurden,um den Verkehr zu erleichtern.Nur das Tor St AndrÈ steht noch,in der volkst¸mlichen Sprache ´ Tor der Taler des Teufels ªgenannt, ;nach dem Wappen der Poitiers, mit 6Silberringen,3-2-1- mit goldenemSchildeshaupt.Das Wappen befand sich ¸ber dem Tor St AndrÈ auf beiden Seiten.Auf der Innenseite ist es seit kurzem verschwunden auf der Auflenseite wurde es beh‰mmert.Es bleibt leider kein anderes Exemplar.Wappen der Prinzen von Monaco.HonorÈ von Grimaldi,Prinz von Monaco,hat Ludwig dem dreizehnten,Kˆnig von Frankreich,grofle Dienste geleistet.Daf¸r verpflichtete sich der letztere,1641 duch den Vertrag von PÈronne, den Prinzen80000 Pfund Rente in Form von Land im DauphinÈ aowie in der Auvergne und in der Provence zu geben.Somit gab er unter anderem, das Seneschallgebiet Crest.Die Crester wurdenVasallen der Prinzen von Monaco.Auf den Mauern der alten Gef‰ngnissen,die ihnen gehˆrten,kann man ihr in Stein gehauenes und ziemlich gut erhaltenes Wappen sehen.Es ist silbern mit 15 roten Rauten,umrahmt von einer Zierleiste und ¸berdacht von einer Prinzenkrone.Wappen des mit Frankreich vereintem DauphinÈ.Es ist in einen weissen,feinkˆrnigen ,harten Stein gehauen,mit schˆnem Relief umrahmt von der Schnur des St Michel und der Schnur des heiligen Geistes,¸berdacht von der kˆniglichen Krone.Es stammt von dem Abbau eines Hauses mit Garten derenleere Stelle der Platz des alten Spitals ,auch Weizenplatz undheute FrÈdÈric Mistral Platz genannt wurde.Seit 1860 ist es in der Zierleiste desKamins eines in einem Wohnhaus als Bibliotek umgebautenMaler Atelier.Dieses Wappen haben die franzˆsischen Thronfolger immer benutzt.
